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Gründerpreis-Finale! Grillido im Wurst-Himmel

Unser Gründer Michi über den sensationellen Einzug von Grillido ins Finale des Deutschen Gründerpreises – und wie er die turbulenten Monate von der Nominierung bis zum Finaleinzug empfunden hat.

 

Dienstagabend, 23. April: Manu hat mich gerade nach einer 4-stündigen Verhandlung mit unserem Produzenten am Stuttgarter Busbahnhof abgesetzt. Für ihn geht es weiter Richtung Fulda – dort steht ein Listungsgespräch mit einer Supermarktkette auf dem Programm. Ein wichtiger Termin für Grillido.

Ich warte ungeduldig auf meinen Flixbus. Es stürmt. Der Regen peitscht gegen das Wartehäuschen am Bus-Terminal. Ich verlasse den Flugmodus meines Handys, um meine Mails zu checken. 10 Anrufe in Abwesenheit – und eine SMS von unserem Controller Lorenz: „Michi, der Deutsche Gründerpreis hat im Büro angerufen. Du sollst dich bitte melden.“ Mein Puls erhöht sich schlagartig. Vor gut zwei Wochen erreichte uns die Nachricht, dass wir es unter die Top10 des Wettbewerbs geschafft hatten – aus über 300 nominierten Startups! Schon das war ein riesiger Erfolg für uns!

 Aber der Reihe nach: Im November 2016 hatte uns die Hochschule München nominiert. Für mich war schon das eine Überraschung. Da war unsere GmbH gerade vier Monate alt, Manu und ich gewöhnten uns so langsam an das fehlende Gehalt unserer gut bezahlten Jobs und das Team war mitten im Aufbau. Grillido für den Deutschen Gründerpreis nominiert? Das klang irgendwie komisch. „Kommt für uns zu früh“, hatte ich abgewunken. Manu sah das in seiner gewohnt positiven Art anders. Also reichte ich die erforderlichen Unterlagen ein: Finanzplan, Gründungsgeschichte, Marktchancen- und Risiken, 5-Jahresplanung etc. Am 31. Januar um 23.30 Uhr drückte ich auf „Absenden“ – gerade noch rechtzeitig.  Wir überstanden die ersten Runden. Und waren plötzlich unter den besten 10. Es folgte ein Telefon-Interview mit einem Wirtschafts-Experten des ZDF. Und mit richtig knackigen Fragen. Der Journalist war freundlich, aber durchaus kritisch. Die Umsatzplanung wurde hinterfragt. Ich musste Plan-Zahlen rechtfertigen. Fast 90 Minuten sprachen wir angeregt über den Milliarden-Markt Wurst und warum gerade Grillido in diesem Markt erfolgreich sein sollte. „Die Menschen geben mehr Geld für gesunde Lebensmittel aus“, hatte ich ihm gesagt. „Sie wollen wissen, was in der Wurst steckt.“ Leckerer Geschmack mit super Nährwerten – diese Kombination gefiel dem ZDF-Mann. Am Ende schien er überzeugt: „Glauben Sie mir, Ihr Thema wird in der Jury-Sitzung ganz heiß diskutiert werden“, war sein letzter Satz. Ich dankte ihm und legte auf. Einmal tief durchatmen. Hat er das gerade wirklich gesagt? Wir werden „heiß diskutiert“ - haben folglich ernsthafte Chancen auf den Finaleinzug beim Deutschen Gründerpreis? Ich schob den Gedanken beiseite und stürzte mich wieder ins Tagesgeschäft.

 Doch an diesem regnerischen Dienstagabend am Stuttgarter Busbahnhof kommt mir dieser Gedanke wieder in den Kopf. Ich wähle eine Nummer mit Berliner Vorwahl (030), die mich mittags versucht hatte, zu erreichen. Der Gründerpreis-Organisator Simon Mennecke hebt gut gelaunt den Höhrer ab. Mein Puls ist nun definitiv nahe der 200er-Marke. „Schön, dass du zurückrufst Michael“, sagt Simon ins Telefon. „Ich habe eine gute Nachricht für dich.“ Ungläubig blicke ich ins Gesicht einer älteren Frau, die neben mir auf den Bus wartet und strahle sie an. Die Dame schaut etwas verdutzt, grinst dann zurück. Währenddessen sagt Simon feierlich zu mir: „Grillido ist im Finale des Deutschen Gründerpreises!“ Mir entfährt ein Schrei, ich balle die Faust und strecke sie in den Nachthimmel. Die anderen wartenden Fahrgäste schauen mich verdutzt an und schütteln mit dem Kopf. Ich muss mich kurz beherrschen, frage dann ungläubig nach, ob er das wirklich ernst meine. Simon fährt fort: „Ihr habt euch das verdient! Ihr habt der Jury in den vielen Runden gezeigt, dass ihr den Preis mit aller Macht wollt.“ Ich denke an Manu, der schon im November 2016 zu mir gesagt hat: „Das Ding gewinnen wir Ziegler!“ Jetzt stehen wir also im Finale. Simon erklärt mir, dass wir jetzt bereits alles gewonnen haben, was man gewinnen kann: Mit uns wird ein cooler Image-Film gedreht, wir bekommen ein ZDF-Medientraining, professionelle Bilder – und: Ein 3-monatiges Beratungsprojekt mit Porsche Consulting. „Wie geil ist das denn?“ frage ich ins Telefon und bedanke mich herzlich bei Simon.

 Mittlerweile ist der Flixbus angekommen. Ich spüre zwar vor Kälte meine Füße nicht mehr. Doch die Aufregung wärmt mich von innen. Ich kann es kaum erwarten, Manu anzurufen und ihm vom Telefonat zu erzählen. Er ist gerade auf der Autobahn, hebt das Telefon ab und legt schon los mit dem Satz: „Wollen wir die wichtigsten Punkte aus dem Produzentengespräch nochmals diskutieren?“ Ich verneine und erzähle ihm von meinem Telefonat. Auch er schreit freudetrunken ins Telefon.

Zwei Tage später verkünden wir die frohe Botschaft beim Weißwurst-Frühstück an unser Team. Ich blicke in strahlende und stolze Gesichter, Jubel bricht aus. Man vergisst für einen Moment die vielen Herausforderungen, die man auf dem Weg zur erfolgreichen Gründung bewältigen muss. Die vielen Verhandlungen, den Koordinationsaufwand, die immensen Kosten für den Markenaufbau. In diesem Moment ist man einfach nur glücklich. Und stolz. Stolz auf das Team, auf den Mitgründer. Ein bisschen auch auf sich selbst.

 In den folgenden Wochen passiert sehr viel: Zunächst steht die Final-Präsentation in Berlin an. Manu und ich haben 20 Minuten Zeit um die 20-köpfige Jury zu überzeugen. Manu beginnt die Präsi. In seiner gewohnt leidenschaftlich-schwäbischen Art. Er bringt die Vertreter von ZDF, Sparkassen, Stern, Porsche & Co zum Lachen. Wir beide spüren: Es läuft. Am Ende ist es die wohl beste Präsentation, die wir in der noch jungen Geschichte von Grillido je gehalten haben. Und auch die Grillidos schmecken allen. Wir sind stolz, trinken ein Bier in der Berliner Mittagssonne.

In den folgenden Tagen geht es Schlag auf Schlag Wir drehen an fünf Tagen für Imagefilm und die ZDF-Doku #StartMeUp, die am Dienstag, den 20. Juni, um 22.45 Uhr rund 2 Millionen Zuschauer sehen werden. Wir drehen im Supermarkt, im Fitnessstudio, beim Landwirt, in der Produktion und sogar auf der Dachterrasse unseres Lieblingshotels mama thresl. Für den Film werden viele starke und leidenschaftliche Bewegtbilder eingefangen, die weit mehr über Grillido und die Geschichte unserer Wurst-Revolution erzählen als jeder noch so lange Text. Manu und ich fühlen uns mit dem TV-Team richtig wohl. Wir vergessen fast die Kamera, auch wenn Philip sie ständig auf der Schulter trägt. Redakteurin Janina und Ton-Profi Riko animieren uns, einfach Spaß zu haben, wir selbst zu sein. Verstellen bringt sowieso nichts. „Bleibt authentisch“, sagte uns erst kürzlich ein Einkäufer der EDEKA. Vielleicht ist es diese Authentizität und die Leidenschaft, die uns bis ins Finale getragen hat. Jedenfalls kann ich jedem Startup nur empfehlen: Bewerbt euch für diesen Preis! Allein der Bewerbungsprozess lohnt sich! Und wenn ihr es unter die Top3 schafft, genießt es! Auch das ZDF Medientraining in Mainz – der Knaller! Vor allem die Party mit den anderen Finalisten Jump House und Silexica (mit uns in der Startup-Kategorie nominiert) sowie Amoonic, Fond of Bags und Pinion (in der Kategorie „Aufsteiger“). Wenn man diese tollen und inspirierenden Menschen trifft, ist man besonders stolz, im Finale mit dabei zu sein. Und einem wird bewusst: Wir haben hier etwas Besonderes erreicht! Wir treten einem Netzwerk bei, in das in den letzten 15 Jahren verrückte, kreative und herausragende Unternehmer eingeladen wurden. Jeder mit seiner eigenen Geschichte. Und jede Geschichte ist motivierend, anregend, einzigartig. Aber überzeugt euch am Besten selbst: Am 20. Juni wird die Preisverleihung ab 20 Uhr live in der ZDF Mediathek sowie auf https://www.deutscher-gruenderpreis.de übertragen. Wir freuen uns, wenn ihr uns die Daumen drückt! Und vielleicht animiert euch der Film ja selbst zum Gründen. Das wäre das größte Geschenk. Für uns alle. 

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  • Super

    Ich finde es ganz toll, daß Grillido den 1. Preis gewonnen hat.
    Ehrlich gesagt, ich wußte, daß sie es schaffen und ich wünsche den Jungs von Grillido alles Gute,
    und weiterhin viel Erfolg in der Zukunft. Ich habe von Anfang an an sie geglaubt als sie noch völlig unbekannt waren.
    Da hatte ich einmal mit einem der beiden Gründer kurz via email kommuniziert wegen einer vegetarischen Anfrage
    und gleich ein paar Vorschläge gegeben.
    Diese Geschichte motiviert auch mich für meine 'Träume'.

Bekannt aus: Galileo, Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Bayerischer Rundfunk...

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Mit Sterneköchen haben wir richtig leckere und gesunde Würste in außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen entwickelt: Von Hähnchen mit Spinat und Feta bis zu Schwein mit getrockneten Tomaten und Parmesan. Zutaten wie Sushi-Ingwer oder Guarana ersetzen dabei den „Geschmacksträger“ Fett. Die Grillidos sind fettarm, proteinreich und liefern auch ohne Zusatzstoffe ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis! Neben den Grillido-Bratwürsten haben wir mit der Grillido Sport auch einen leckeren To Go Snack entwickelt. Unser Sport-Landjäger ist die würzige Alternative zu süßen Eiweiß Produkten. Mit rund 50% Eiweiß und nur 5% Fett überzeugt die Sportwurst mit unschlagbaren Nährwerten und schmeckt dabei auch noch richtig gut Bei Geschmack, Nährwerten und Qualität machen wir keine Kompromisse! Daher verwenden wir nur deutsches Qualitätsfleisch und verzichten auf Zusatzstoffe. Bei uns weiß der Kunde, was in der Wurst steckt: 100% Natur, Spitzen-Geschmack und starke Nährwerte!